
In Volkmarsen (Hessen) in der Nähe von Kassel ist ein Autofahrer absichtlich in die Zuschauermenge gerast. Nun ist die Opferzahl nochmals gestiegen. Das ist über den Täter bekannt. Der Live-Ticker.
- Autofahrer (29) rast in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge
- Über 50 Verletzte wurden in der Stadt in der Nähe von Kassel gemeldet, darunter viele Kinder
- Der festgenommene Tatverdächtige soll aus der hessischen Kleinstadt Volkmarsen stammen und vorsätzlich gehandelt haben
+++16.19 Uhr: Nach HNA-Informationen war Maurice P., der in Volkmarsen beim Karneval in eine Zuschauermenge gefahren ist, bei einem nordhessischen Autozulieferer beschäftigt. Dort soll er im Mai 2019 aus verhaltensbedingten Gründen entlassen worden sein. Gegen die Kündigung soll der Volkmarser auf Wiedereinstellung geklagt haben. Der Prozess sollte im März am Arbeitsgericht Kassel stattfinden.
+++15.29 Uhr: In der katholischen Pfarrkirche St. Martin in Volkmarsen findet am heutigen Dienstag (25.02.2020) ab 18 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst für die Verletzten, deren Angehörige und die Einsatzkräfte statt. Bischof Dr. Michael Gerber und Bischöfin Prof. Dr. Beate Hofmann nehmen am Gottesdienst teil. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth werden erwartet.
+++15.11 Uhr: Der gesundheitliche Zustand des Tatverdächtigen soll sich verbessert haben. Die Ermittler wollen den Mann, der in Volkmarsen (bei Kassel) in eine Menschenmenge gefahren ist, wohl noch heute vernehmen. Das schreibt Florian Flade vom WDR-Investigativ-Team bei Twitter.
+++13.50 Uhr: Noch weitere Verletzte haben sich nach dem versuchten Tötungsdelikt in Volkmarsen (bei Kassel) gemeldet. Laut Polizei hat sich damit die Anzahl der Opfer auf fast 60 erhöht. Die Beamten bitten alle Personen, die bei dem Vorfall beim Rosenmontagszug verletzt wurden, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0800/1103333 zu melden. Auch Zeugen sollen sich melden.
+++12.55 Uhr: Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeigt sich indes "tief erschüttert" über den Vorfall in Volkmarsen bei Kassel (Hessen). "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen. Ich wünsche den Verletzten von Herzen eine vollständige Genesung", sagte er auf Facebook.
Volkmarsen (Hessen): Täter rast an Karneval mit Auto in Menge gerast - Jüngstes Opfer ist drei Jahre alt
+++12.24 Uhr: Nachdem ein Mann am Montag mit seinem Mercedes in den Rosenmontagsumzug in Volkmarsen gerast ist, war der Andrang bei der Pressekonferenz im Polizeipräsidium Nordhessen am Dienstag groß. Und die Beamten hatten gleich mehrere gute Nachrichten zu vermelden:
- Es gibt keinen Hinweis auf ein erhöhte Gefahrenlage
- Der Tatort ist für die Öffentlichkeit wieder freigegeben
- Die Straße wird aktuell gereinigt
Trotzdem ruft das LKA die Bevölkerung zu erhöhter Aufmerksamkeit auf. Auch weiß die Polizei nun mehr über den Zustand der Opfer des Angriffs. So seien 35 Menschen aktuell im Krankenhaus stationär aufgenommen. Bei den Schwerverletzten bestünde keine Lebensgefahr. 17 Menschen mussten nach dem Angriff ambulant behandelt werden. Zu den Verletzten gehören auch viele Kinder. Das Jüngste ist laut Polizei drei Jahre alt.
Der silberne Mercedes, mit dem der 29-jährige Maurice P. am Montag in einen Karnevalsumzug in Volkmarsen bei Kassel raste, sei auf den Tatverdächtigen zugelassen. Bei der zweiten Festnahme handele es sich um eine Person, die den Karnevalsumzug in Volkmarsen (Hessen) gefilmt und nach dessen Abbruch weiter gefilmt habe. Gegen diese Person wird nun wegen der "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" ermittelt.
Bei Karneval in Volkmarsen (Hessen): Tat ist vorherrschendes Thema in der Stadt
11.56 Uhr: Das Betroffeneninformationszentrum im Rathaus Volkmarsen (Hessen) war die Nacht über geöffnet und bleibt es auch so lange der Bedarf besteht. Derweil kamen am Vormittag verschiedene Augenzeugen ins Rathaus, die aussagen wollten, was sie am Montag beim Karnevalsumzug beobachtet hatten.
In den Straßen und in einer Eisdiele in der Stadtmitte von Volkmarsen bei Kassel ist die schlimme Tat das vorherrschende Gesprächsthema. "Heute ist alles anders", sagt der Volkmarser Wilfried Schöler. "Wir sind schockiert. Glücklicherweise ist niemand gestorben." Er sitzt mit Freunden beim Kaffee. Kopfschütteln. Sprachlosigkeit. Sie kannten den Täter wohl vom Sehen. Alle fragen sich, wie es in Volkmarsen nun weitergeht, auch mit dem Karneval.
Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Täter war bei Fahrt in Karnevalsumzug nicht alkoholisiert
10.43 Uhr: Wie die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nun mitteilte, war der 29-jährige Tatverdächtige, der mit einem silbernen Mercedes in einen Karnevalsumzug in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) raste, nicht alkoholisiert. Ob er unter Drogeneinfluss gestanden habe, stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher am Dienstag.
Volkmarsen (Hessen): Bei Karneval in Menge gerast - Vermieter des Tatverdächtigen äußert sich
10.24 Uhr: Nun hat sich auch der Vermieter des 29-jährigen Autofahrers aus Volkmarsen (bei Kassel) geäußert. Laut ihm soll der Tatverdächtige gemeinsam mit seiner Oma in einem Fachwerkhaus wohnen. Beide seien aus Baden-Württemberg nach Volkmarsen in Hessen gezogen.
Er hätte Maurice P. wie auch alle anderen seiner Mieter flüchtig gekannt. P. soll ein "unaufälliger Mann" gewesen sein. "Es gab nie Beschwerden über ihn", sagte Axel Horstmann. Laut ihm wurde die Wohnung gekündigt. Der Tatverdächtige, der beim Karneval in die Menge raste, und seine Oma wollten am Monatsende ausziehen.
Bei Karneval in Volkmarsen (Hessen) in Menge gerast: Zweite Festnamme wegen Gaffervideo
10.03 Uhr: Neben dem 29-Jährigen Maurice P. hatte es in Volkmarsen (bei Kassel) auch noch eine zweite Festnahme gegeben. Der Festgenommene soll hinter dem Auto gefilmt haben. Ob er Schaulustiger war oder eingeweiht, ist laut Deutscher Presse-Agentur noch nicht klar.
Bereits kurz nach dem Zwischenfall bei dem Rosenmontagsumzug sei er von der Polizei mitgenommen worden. Gegen ihn wird jetzt wegen "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Filmaufnahmen" ermittelt.
Volkmarsen bei Kassel (Hessen): Bei Karneval in Umzug gerast - Opferzahl gestiegen
08.39 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval in Volkmarsen (Hessen) will die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Vormittag Details zu den Opfern nennen. Die Polizei Nordhessen gab via Twitter schon bekannt, dass sich aktuell 35 Personen in stationärer Behandlung befinden. Weitere 17 konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Damit ist die Zahl der Opfer nun noch einmal auf 52 gestiegen. Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder.
Aktuell befinden sich noch 35 Personen in stationärer Behandlung im KH.
Weitere 17 wurden ambulant behandelt & konnten das KH bereits verlassen.
Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder.
Das Motiv des Täters ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 25, 2020
Laut Medienberichten soll am Montagabend ein Spezialeinsatzkommando (SEK) die Wohnung des 29-jährigen Autofahrers in Volkmarsen (Hessen) durchsucht haben. Die Bild-Zeitung berichtet außerdem, dass der Mann derzeit mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegen soll und so lange nicht vernommen wird, bis sich sein Zustand verbessert hat.
06.31 Uhr: Noch ist nicht bekannt, warum der 29-jährige Autofahrer am Montagnachmittag (24.02.2020) in der Kleinstadt Volkmarsen bei Kassel beim Karneval-Rosenmontagszug in die Zuschauermenge raste*. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat liegen laut der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft bislang nicht vor.
Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll der Mann den Behörden nicht als Extremist bekannt gewesen sein. Laut Polizei war er jedoch bereits in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen.
Volkmarsen: Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts - Viele Kinder unter Verletzten
21.55 Uhr: Rund ein Drittel der etwa 30 Opfer des Vorfalls beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen in Hessen sind Kinder. Das teilt der hessische Innenminister Peter Beuth mit. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 29-Jähriger ist verdächtig, mit dem Auto bei der Veranstaltung zu Karneval in der Nähe von Kassel in eine Menschenmenge gerast zu sein - mit voller Absicht. Es wurden 30 Menschen dabei teils schwer verletzt.
Zum Motiv könne man noch nichts sagen, teilte Alexander Badle als Sprecher der Behörde mit: „Wir ermitteln in alle Richtungen“. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat in Volkmarsen liegen wohl nicht vor. Das hessische Innenministerium schließt einen Anschlag nicht aus.
Medien- und Augenzeugenberichten, wonach der Tatverdächtige stark alkoholisiert war, konnten die Ermittler zunächst nicht bestätigen.
Volkmarsen bei Kassel: Auto rast bei Rosenmontagszug bei Karneval in Menschenmenge - Stadt unter Schock
21.37 Uhr: Volkmarsen in Schockstarre: Nachdem ein Mann mit einem Auto in eine Zuschauermenge beim Rosenmontagsumzug gefahren ist, bestimmen vor allem Wut und Ratlosigkeit die Gefühle in Volkmarsen.
21. 14 Uhr: Innenminister Peter Beuth (CDU) traf am Abend in Volkmarsen ein. „Es ist eine schreckliche Tat, die an Menschen begangen wurde, die einfach nur Karneval feiern wollten“, sagte Beuth.
20.45 Uhr: In Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat es nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill eine zweite Festnahme gegeben. Noch sei unklar, ob der Festgenommene als Tatverdächtiger gelte oder ein Zeuge sei. Oberstaatsanwalt Alexander Badle wollte sich nicht zur Festnahme äußern. In der Kleinstadt in Nordhessen war ein Autofahrer in eine Menschenmenge gerast, die an Karneval den Rosenmontagszug verfolgte. Es gibt 30 Verletzte, einige davon sind schwerstverletzt. Zudem waren Kindern unter den Opfern.
Volkmarsen: Angela Merkel wünscht Verletzten baldige Genesung
20.38 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer den Verletzten des Zwischenfalls in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) baldige Genesung gewünscht.
„Meine Gedanken sind bei den Verletzten von Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte“, zitierte Demmer Merkel bei Twitter.
Kanzlerin #Merkel: "Meine Gedanken sind bei den Verletzten von #Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte."
— Ulrike Demmer (@UlrikeDemmer) February 24, 2020
18.59 Uhr: Immer mehr Details über den Autofahrer, der im hessischen Volkmarsen (nahe Kassel) beim Rosenmontagszug an Karneval mehrere Menschen verletzt hat, werden bekannt. Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt soll der 29-Jährige selbst aus der Kleinstadt Volkmarsen kommen.
Aufgrund von Verletzungen, die sich auch der Mann bei der Tat zugezogen hat, befindet er sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Deshalb sei er nicht vernehmungsfähig. Sobald es sein Zustand zulässt, soll er dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Bei Karneval 2020 in Volkmarsen in Zuschauermenge gefahren - Große Betroffenheit
18.45 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval-Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) zeigen sich auch der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Landrat des Kreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat, tief betroffen. „Ich bin schockiert über diese schlimme Tat, durch die viele unschuldige Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden und wünsche allen eine schnelle und vollständige Genesung", sagte Bouffier.
Landrat Kubat, war zum Tatzeitpunkt selbst in Volksmarsen anwesend. „Das ist ein schreckliches Ereignis, das nicht nur mich zutiefst entsetzt. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung und setzen vollstes Vertrauen in die Aufklärungsarbeit der Polizei.“
Unsere Gedanken sind bei den Verletzten von #Volkmarsen. Wir hoffen, dass alle gut und zügig wieder genesen. Ihnen, ihren Angehörigen und allen, die bei dem #Rosenmontagszug waren, ganz viel Kraft. Und von Herzen danke den Einsatzkräften vor Ort.
— Heiko Maas (@HeikoMaas) February 24, 2020
Volkmarsen (Hessen): Unglück bei Rosenmontagsumzug - 30 Verletzte
18.25 Uhr: Bei dem Zwischenfall in Volkmarsen, bei dem ein Autofahrer absichtlich in eine Zuschauermenge eines Rosenmontagsumzugs gefahren ist, steht nun die Zahl der Verletzten fest. Wie Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte, soll es 30 Verletzte gegeben haben, sieben davon schwer. Unter den Opfern seien auch Kinder.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zum Motiv könne derzeit jedoch noch nichts gesagt werden. "Wir ermitteln in alle Richtungen." Die nordhessische Stadt Volkmarsen (Nahe Kassel) ist nach dem Unglück geschockt und betroffen, wie der Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) sagte. Laut Spiegel Online soll der Autofahrer, der in die Menge raste, stark alkoholisiert gewesen sein.
18.01 Uhr: Nach dem Drama an Karneval beim Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat die Polizei auch ein Betroffeneninformationszentrum (BIZ) eingerichtet, bei dem Betroffene und Angehörige direkt gesicherte Informationen und Unterstützung erhalten. Das Zentrum befindet sich im Rathaus Volkmarsen, im Steinweg 29.
Volkmarsen (Hessen): Zwischenfall bei Rosenmontagszug zu Karneval 2020 bei Kassel - Hinweisportal eingerichtet
17.33 Uhr: Nach dem schrecklichen Vorfall in Volkmarsen, bei dem Autofahrer in eine Menschenmenge bei einem Karneval-Rosenmontagszug gerast ist, hat die Polizei Nordhessen ein Hinweisportal eingerichtet.
Ein Hinweisportal für Bilder oder Videos der Tat wurde eingerichtet: https://t.co/C877RNL19C
Verbreiten Sie keine Aufnahmen davon in den Sozialen Medien.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 24, 2020
17.16 Uhr: Wie nun ein Sprecher des hessischen Innenministeriums mitteilte, ist der bereits festgenommene 29-jährige Autofahrer zurzeit nicht vernehmungsfähig. "Aufgrund der Situation vor Ort kann ein Anschlag gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden", heißt es weiter in der Mitteilung. Die Polizeipräsenz sei nach dem Auto-Angriff auf die in Volkmarsen in der Nähe von Kassel in ganz Hessen verstärkt worden.
Drama am Rosenmontag: Autofahrer fährt in Volkmarsen bei Kassel in Menschenmenge - Er soll vorsätzlich gehandelt haben
17.10 Uhr: Henning Hinn vom Polizeipräsidium Nordhessen bestätigt, dass es sich bei dem Fahrer um einen 29-Jährigen aus der Region um Volkmarsen (Hessen) handelt. Ebenfalls bestätigt er, dass der Mann vorsätzlich in die Menge am Rosenmontagszug gefahren ist. Die Menschen hatten das Treiben zu Karneval in der Kleinstadt bei Kassel in Nordhessen beobachtet. Von einem Anschlag spricht er noch nicht.
Die Zahl der Opfer hat sich mittlerweile erhöht. Es sollen mehrere Dutzend verletzt sein, einige davon schwer. Auch Kinder sind unter den Verletzten in Volkmarsen.
17.08 Uhr: Der Autofahrer, der in Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge fuhr und dabei mehrere Menschen verletzte, soll deutscher Staatsbürger sein. Das erfuhr die Deutschen Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen.
Unglück bei Karneval 2020 an Rosenmontag in Volkmarsen (Hessen) - Verletzte werden versorgt, Spurensicherung läuft
16.47 Uhr: In der nahe am Unfallort in Volkmarsen gelegenen Burg-Apotheke werden laut Aussage unseres Reporters aktuell leicht verletzte Menschen versorgt. Die Polizei richtet außerdem ein Lagezentrum ein, die Spurensicherung läuft. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort und kümmern sich um die Menschen, vor allem um die Kinder.
Am Dienstagabend (25.02.2020) um 18 Uhr ist in St. Marien ein ökumenischer Gottesdienst in der nordhessischen Stadt in der Nähe von Kassel geplant.
16.40 Uhr: Wie die Polizei Westhessen nun auf Twitter mitteilte, werden nach dem Vorfall in Volkmarsen alle Fastnachtsumzüge zu Karneval 2020 in Hessen vorsichtshalber abgebrochen.
In #Volkmarsen Nordhessen ist ein PKW in den dortigen Fastnachtsumzug gefahren.
Alle in Hessen stattfindenen Fastnachtsumzüge werden daraufhin vorsichtshalber abgebrochen. Dies gilt auch für den ohnehin fast beendeten Umzug in #Kiedrich.Danke für euer Verständnis! pic.twitter.com/9NeKHJDni7
— Polizei Westhessen (@Polizei_WH) February 24, 2020
In Volkmarsen (Hessen) ist am Montagnachmittag ein Autofahrer beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge gefahren. Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt.
Volkmarsen: Autofahrer fährt in Zuschauermenge - Hintergründe noch unklar
16.23 Uhr: Nachdem ein Autofahrer bei einem Rosenmontagsumzug zu Karneval in Volkmarsen in die Zuschauermenge gefahren ist, hat die Polizei noch keine Erkenntnisse über die Hintergründe. "Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen", sagte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein Polizeisprecher am Montag in Kassel.
Mehrere Menschen wurden bei dem Zwischenfall in Volkmarsen bei Kassel verletzt, Tote habe es nicht gegeben, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Autofahrer wurde festgenommen und soll nun befragt werden. Weder zu seiner noch zur Identität der Opfer wurden Angaben gemacht.
Eine Person ist mit einem Pkw in den #Rosenmontagsumzug in #Volkmarsen gefahren.
Der Fahrer wurde festgenommen.
Wir sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.
Sobald gesicherte Informationen vorliegen, veröffentlichen wir diese hier.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 24, 2020
Zwischenfall bei Rosenmontagszug in Volkmarsen: Zeugen berichten
15.42 Uhr: Ob der Fahrer absichtlich in die Menschenmenge gefahren ist, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Allerdings haben Zeugen geschildert, dass der Fahrer die Absperrung am Rosenmontagsumzug zu Karneval umgangen hat und dann mit Vollgas auf die Menschenmenge zugerast ist.
Die Zeugen hatten den Eindruck, dass der Fahrer es vor allem auf Kinder abgesehen hatte, das ist allerdings ebenfalls noch nicht bestätigt.
Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge
Volkmarsen: Autofahrer bei Rosenmontagszug in Zuschauermenge gefahren
15.36 Uhr: Der Bürgermeister von Volkmarsen, Hartmut Linnekugel, und Landrat Dr. Reinhard Kubat, sind vor Ort. Der Stadtbrandinspektor, Kai Wiebusch, war mit mehreren Feuerwehrleuten beim Karnevalsumzug dabei und hat sofort die Koordination übernommen.
+++EIL+++ Im nordhessischen #Volkmarsen ist ein Autofahrer in einen Karnevalsumzug gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Das teilte die Polizei mit.https://t.co/R9yzesME4z
— ZDF heute (@ZDFheute) February 24, 2020
Es sind dutzende Notfallsanitäter und Notärzte vor Ort in der Kleinstadt bei Kassel, immer mehr Einsatzfahrzeuge rücken an. Ein Hubschrauber ist mittlerweile auch gelandet. Die Polizei hat alles abgesperrt, Zeugen werden befragt.
Volkmarsen (Hessen): Autofahrer rast bei Rosenmontagsumzug in Menge - Mehrere Verletzte
15.30 Uhr: Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist ein Auto in die Menge gefahren. Nach ersten Meldungen der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ) gab es mehrere Verletzte. Die Polizei ist mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Fahrer des Pkw ist laut Polizei festgenommen worden. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.
Volkmarsen - Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) bei Kassel in Nordhessen ist der Fahrer eines silberfarbenen Mercedes Kombi am Montagnachmittag (24.02.2020) in die Zuschauermenge gefahren. Zwischen Steinweg und Rewe-Markt, wo der Umzug war, standen dichtgedrängt die Menschen, als der Mann durch die Absperrung auf die Menschen zufuhr.
Nach ersten Zeugenaussagen liegen mindestens 15 Verletzte auf der Straße, darunter auch Kleinkinder. Dutzende Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Ein Hubschrauber ist angefordert. Schock und Fassungslosigkeit in Volkmarsen.
Wir berichten nach.
Transparenzhinweis: Wir hatten ein Foto veröffentlicht, das mehrere Personen an dem Auto zeigt, mit dem der 29-Jährige in die Menschenmenge gefahren ist. Eine Person stand direkt an der Fahrertür. Einige Leser hatten vermutet, dass es sich dabei um den Tatverdächtigen handelt. Das ist falsch.
Um zu verhindern, dass das Foto für weitere Falschmeldungen als vermeintlicher Beweis genutzt wird, haben wir es aus unserer Fotostrecke entfernt.
red (mit dpa)
*hna.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes
Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa
2020-02-25 15:19:00Z
https://news.google.com/__i/rss/rd/articles/CBMiiwFodHRwczovL3d3dy5obmEuZGUvbG9rYWxlcy9mcmFua2VuYmVyZy92b2xrbWFyc2VuLWthc3NlbC1oZXNzZW4ta2FybmV2YWwtdGFldGVyLXJvc2VubW9udGFnc3p1Zy1hdXRvZmFocmVyLW9wZmVyLWtpbmQtbmV3cy16ci0xMzU1NzE2Ny5odG1s0gGPAWh0dHBzOi8vd3d3LmhuYS5kZS9sb2thbGVzL2ZyYW5rZW5iZXJnL3ZvbGttYXJzZW4ta2Fzc2VsLWhlc3Nlbi1rYXJuZXZhbC10YWV0ZXItcm9zZW5tb250YWdzenVnLWF1dG9mYWhyZXItb3BmZXIta2luZC1uZXdzLXpyLTEzNTU3MTY3LmFtcC5odG1s?oc=5
Lesen Sie später weiter >>>>
Bagikan Berita Ini
0 Response to "Volkmarsen Hessen: Auto rast bei Karneval in Menge - Jüngstes Opfer ist drei - Live-Ticker | Frankenberg / Waldeck - hna.de"
Post a Comment