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Über Nacht meldet China 1459 neue Virusfälle. Jetzt sind es mehr als 6000. Die Zahl der Toten steigt. In Deutschland sind vier Menschen infiziert. Wie lange wird die Epidemie andauern?
- Der in China ausgebrochene Coronavirus* versetzt die Welt in Sorge.
- Mittlerweile sind fast 4.000 Menschen in China erkrankt. Mehr als 130 Tote sind bestätigt. Nun gibt es den ersten bestätigten Fall in Bayern.
- Alle bisherigen News zum Coronavirus lesen Sie hier.
10.20 Uhr: Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus in China bringt in einigen Ländern auch diskriminierende Töne mit sich. Eine Online-Petition aus Malaysia sammelte bis Mittwoch mehr als 400.000 Unterstützer. Darin wird ein Einreiseverbot für Chinesen gefordert. Das Virus habe sich in der Welt durch eine „unhygienische Lebensweise“ verbreitet, heißt es in der Petition mit Blick auf die chinesische Bevölkerung. In Malaysia gibt es laut der Zeitung „Straits Times“ (Singapur) sieben bestätigte Fälle.
In Frankreich, wo es mehrere Fälle gibt, prangerten Menschen asiatischer Herkunft diskriminierendes Verhalten an. Unter dem Hashtag #JeNeSuisPasUnVirus (auf Deutsch: Ich bin kein Virus) berichteten sie in den sozialen Netzwerken von ihren Erfahrungen mit Rassismus im Alltag seit Aufkommen des Virus.
First of all, all asian are not chinese, second all chinese are not infected with the virus. Stop asking if we're dangerous if we cough while all the people around us are doing so. ~ thanks #JeNeSuisPasUnVirus
— Rei (@Wellhein) January 28, 2020
Hunderttausende von Südkoreanern schlossen sich im Internet wegen der neuartigen Lungenkrankheit einer Petition für das vorläufige Verbot von Besuchern aus China an. Die noch vergleichsweise neutral formulierte Petition wurde in der vergangenen Woche auf die Website des Präsidialamts in Seoul gestellt. Bis zum Mittwoch gab es mehr als 578.000 Zustimmungen. Bisher sind vier Infektionsfälle in Südkorea gemeldet.
Coronavirus: Zahl der toten in China steigt
8.59 Uhr: In China steigt die Zahl der Patienten mit der neuen Lungenkrankheit sprunghaft an. In Deutschland wurden vier Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die drei am Dienstagabend bekannt gewordenen neuen Fälle stehen in Zusammenhang mit dem ersten Patienten in Bayern, der sich bei einer Kollegin aus China angesteckt hatte. In der Volksrepublik stieg die Zahl der Erkrankungen innerhalb eines Tages bis Mittwoch um 1459. Damit sind mehr als 6000 Fälle erfasst. Weitere 26 Patienten sind in China gestorben. So kletterte die Gesamtzahl der Todesfälle auf 132.
Update vom 29. Januar, 6.59 Uhr: Das Coronavirus hat Deutschland erreicht, seit Dienstagabend gibt es vier bestätigte Fälle in Bayern. Die gute Nachricht: Forscher in Australien haben einen „bedeutenden Durchbruch“ erreicht.
Update, 21.55 Uhr: Zwei Flugzeuge sollen Hunderte EU-Bürger aus der Region in China herausholen, die am stärksten vom Coronavirus betroffen ist. Die erste Maschine soll nach Angaben der EU-Kommission am Mittwochmorgen in Frankreich starten und etwa 250 Franzosen nach Hause fliegen. Das zweite Flugzeug solle im Laufe der Woche folgen und mehr als 100 Europäer aus anderen EU-Ländern heimbringen.
Die EU werde die Transportkosten der beiden Flugzeuge mitfinanzieren, teilte die Kommission weiter mit. EU-Bürger könnten sich weiterhin melden, wenn sie aus der betroffenen Region heimgeholt werden wollten. Jedoch dürften nur gesunde oder symptomfreie Bürger die Reise antreten.
Coronavirus in China: Beängstigender Bericht - wie in „apokalyptischem Katastrophenfilm“
Update, 18.34 Uhr: In China werden wegen des Coronavirus ‘ drastische Maßnahmen ergriffen. In der Provinz Hubei wurden 45 Millionen Menschen in mehr als einem Dutzend Städten weitgehend von der Außenwelt abgeschottet. Flüge sowie Fern- und Nahverkehr wurden gestoppt. Auch andere Regionen haben den Überlandverkehr von Bussen und einige Zugverbindungen gestrichen. Die Regierung verlängerte zudem die Ferien über das laufende Neujahrsfest hinaus.
Doch in den isolierten Gebieten scheinen teils dramatische und beängstigende Zustände zu herrschen. Der Flimemacher Wang Qimin berichtete nun gegenüber der Bild (hinter Bezahlschranke) aus der Metropole Wuhan und wie er die Zeit in seiner Heimatstadt erlebt. Demnach lebe man in der Stadt und in der gesamten Provinz in „ständiger Angst“. Wuhan sei seit dem 23. Januar abgeriegelt, seitdem habe sich Panik breitgemacht. „Wir fühlen uns, als wären wir inmitten eines apokalyptischen Katastrophenfilms“, schreibt der 31-Jährige in dem Blatt. Die Straßen seien bis auf einzelne Krankenwägen verwaist. Die Stille sei gerade für eine Stadt mit zwölf Millionen Einwohnern ungewöhnlich und „beängstigend“.
Dem Bericht nach sind die Krankenhäuser in Wuhan gnadenlos überlaufen. Der Notstand gehe soweit, dass man nur behandelt werde, wenn man sich in akuter Lebensgefahr befinde, so Qimin. Die meisten Menschen, die Symptome zeigen, würden wieder nach Hause geschickt, um sich dort in „Selbst-Isolation“ zu begeben.
Der Filmemacher zeigt sich in seinem Bericht wütend, wenn es um den Umgang Chinas mit dem Coronavirus geht. Er wirft den Behörden vor nicht schnell genug reagiert zu haben. Nach seinen Angaben wurde die Gefahr im Zusammenhang mit dem Virus zu Beginn heruntergespielt. Es seien sogar Menschen verhaftet worden, weil sie Gerüchte gestreut hätten, so der Chinese. Er traue auch den aktuellen Informationen der Behörden nicht und geht davon aus, dass die Zahl der Infizierten und der Toten höher sei als gemeldet.
Auch wegen der vielen Unbekannten verbreiten sich primär im Internet mittlerweile etliche Verschwörungstheorien über den Coronavirus. Einen Überblick finden Sie hier.
Coronavirus in China außer Kontrolle? Zahl der Toten steigt drastisch - Bundesregierung zieht Konsequenzen
Update, 17.41 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in der Volksrepublik China stieg bis Dienstag innerhalb eines Tages wieder sprunghaft um rund 1700 auf mehr als 4500. An der Krankheit starben weitere 24 Menschen. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesfälle auf 106. Um die völlig überforderten Krankenhäuser in der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei zu entlasten, wurden Tausende medizinische Kräfte dorthin geschickt.
Auch weltweit steigt die Zahl der Patienten. Rund 60 Nachweise wurden bisher unter anderem aus den USA, Japan, Südkorea, Kanada, Thailand und Australien gemeldet. Während die Erkrankten im Ausland vorher meist in China waren, wurde wie in Deutschland auch in Japan und in Taiwan erstmals ein Fall bekannt, bei der die Infektion direkt im eigenen Land passiert sein muss. Der erkrankte japanische Busfahrer habe Anfang des Monats zwei Gruppen chinesischer Touristen aus der besonders betroffenen Stadt Wuhan gefahren, gab Gesundheitsminister Katsunobu Kato bekannt. In Taiwan steckte sich ein um die 50 Jahre alter Mann bei seiner Frau an, nachdem diese aus Wuhan zurückgekehrt war, wie die zuständige Behörde CECC am Dienstag mitteilte.
Coronavirus in China außer Kontrolle? Zahl der Toten steigt enorm - Bundesregierung zieht Konsequenzen
Update, 16.31 Uhr: Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China könnte nach Angaben eines Experten in rund zehn Tagen ihren Höhepunkt erreichen. Er gehe davon aus, dass die Epidemie "in einer Woche oder rund zehn Tagen einen Höchststand" erreichen werde, sagte der renommierte Wissenschaftler Zhong Nanshan am Dienstag der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Die Verbreitung der Krankheit werde "nicht in großem Umfang ansteigen", ergänzte der Experte der Nationalen Gesundheitskommission.
Auch wenn weiterhin kein Heilmittel gefunden werde, werde die Sterblichkeitsrate dank lebenserhaltender Geräte und der Anstrengungen des medizinischen Personals "sicherlich weiter sinken", sagte Zhong laut Xinhua.
Zhong hatte unter anderem daran mitgewirkt, das ganze Ausmaß der Sars-Epidemie bekannt zu machen. An ihr waren in den Jahren 2002 und 2003 knapp 350 Menschen in Festlandchina sowie knapp 300 weitere in Hongkong gestorben.
Dennoch gibt es bezüglich des neuartigen Virus 2019-nCoV immer noch offene Fragen, vor allem hinsichtlich der Ansteckungswege. Das neuartige Coronavirus sei "gerissener" als das Sars-Virus, sagte Zeng Guang, ein weiterer Experte der staatlichen Gesundheitskommission, dem staatlichen Fernsehsender CCTV. Er gehe davon aus, dass sich die Lage mit Einsetzen des wärmeren Wetters bessern werde, das "der Verbreitung von ansteckenden Atemwegserkrankungen nicht förderlich" sei.
Auch in Heidelberg sind mittlerweile erste Verdachtsfälle des Coronavirus aufgetreten, wie heidelberg24.de* berichtet.
Coronavirus in China: Bundesregierung zieht Konsequenzen
Update, 12.20 Uhr: Nun scheint die Entscheidung gefallen zu sein. Wie Bild unter Berufung auf das Auswärtige Amt berichtet, soll die Bundeswehr bereits in den kommenden Stunden rund 90 Deutsche aus der betroffenen Region Wuhan zurück nach Deutschland bringen. Demnach stehe bereits ein Flugzeug in Köln bereit. Der Airbus A210 soll laut Bild noch im Laufe des Tages Richtung China abheben.
Wie das Blatt weiter berichtet, sollen die Passagiere dann noch an Board auf das Virus untersucht werden.
Coronavirus in China: Zahl der Infizierten und Todesopfer steigt weiter
10.10 Uhr: Zur Behandlung der Lungenkranken in Zentralchina sind fast 6000 Ärzte und Pfleger aus ganz China in die schwer betroffene Provinz Hubei entsandt worden. Wie die Gesundheitskommission nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag in Peking berichtete, seien mehr als 4100 bereits vor Ort und hätten die Arbeit aufgenommen. Weitere 1800 dürften demnach bis zum Abend eintreffen, um die völlig überforderten Krankenhäuser zu unterstützen.
Lesen Sie dazu: Coronavirus an der Uni Passau? In der Social-Media-App Jodel teilte ein Nutzer einen vermeintlichen Artikel der Süddeutschen Zeitung dazu. Alles Fake, wie nun rauskam.
Mehr als 2700 Infektionen sind allein in der 58 Millionen Einwohner zählenden Provinz bestätigt, deren Hauptstadt die schwer heimgesuchte Elf-Millionen-Metropole Wuhan ist. 100 Menschen seien allein in Hubei gestorben. Wie die lokalen Gesundheitsbehörden ferner berichteten, lägen 2567 Patienten mit dem neuen Coronavirus in Krankenhäusern. In den Hospitälern der Provinz hätten sich allein am Montag fast 32.000 Fieberpatienten gemeldet.
6.49 Uhr: Japan holt Landsleute aus der abgeriegelten chinesischen Stadt Wuhan , wo sich das neuartige Coronavirus nach seinem Ausbruch besonders stark ausgebreitet hat. Ein erster Charterflug werde Dienstagnacht (Ortszeit) aufbrechen, sagte Außenminister Toshimitsu Motegi nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Die Maschine werde rund 200 Menschen nach Tokio zurückbringen. Weitere Flüge seien geplant, da rund 650 Japaner aus Wuhan in ihre Heimat zurück wollten. Bis Ende vergangener Woche lebten 710 Japaner in der schwer betroffenen Provinz Hubei, deren Hauptstadt Wuhan ist. Die Chartermaschine wird den Angaben zufolge auch Masken und Schutzkleidung nach Wuhan bringen.
Die japanische Regierung stuft den Erreger als „designierte Infektionskrankheit“ ein, womit der Staat rechtlich die Möglichkeit zur zwangsweisen Einlieferung von Betroffenen in Krankenhäuser erhält. In Japan wurden bisher vier Fälle der neuen Lungenkrankheit bestätigt. Die Regierung werde die Behandlungskosten für Menschen, die zur Einlieferung in Krankenhäuser gezwungen sind, aus Steuergeldern bezahlen, hieß es. Mit der Klassifizierung des Erregers können Betroffene auch daran gehindert werden, zur Arbeit zu gehen.
Update vom 28. Janaur 2020, 6.32 Uhr: Der erste Coronavirus-Fall in Deutschland ist bestätigt. Der Infizierte stammt aus einem Landkreis in Bayern. Diese Nachricht scheint auch die Menschen in München umzutreiben. Dort ist offenbar ein bestimmtes Produkt in der ganzen Stadt ausverkauft, wie tz.de* berichtet.
Video: Was wir bisher über das Coronavirus wissen
Coronavirus erreicht Peking - Holt die Luftwaffe noch diese Woche Deutsche aus China?
Update, 22.19 Uhr: Immer mehr Länder wollen ihre Staatsangehörigen aus den vom Coronavirus besonders betroffenen Regionen zurückholen. „Wir arbeiten an einer Möglichkeit für britische Staatsangehörige, die Hubei-Provinz zu verlassen“, hieß es am Montag von der britischen Regierung. Belgien bot Landsleuten in Wuhan und der Provinz Hubei die Rückkehr an, auch die Niederlande, Dänemark und weitere Länder prüften Möglichkeiten, Staatsbürger auszufliegen. Andere Länder wie Japan, Frankreich und die USA haben solche Rückholaktionen bereits in die Wege geleitet.
Auch die Bundesregierung erwägt, ausreisewillige Deutsche aus China auszufliegen. Eine mögliche Evakuierung werde in Betracht gezogen, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD). Nach Spiegel-Informationen soll die Luftwaffe am Mittwoch oder Donnerstag nach China fliegen und rund 90 deutsche Staatsbürger aus der Metropole Wuhan ausfliegen, die sich beim Auswärtigen Amt gemeldet haben.
Dem Spiegel zufolge besteht Peking in den Gesprächen mit der Bundesregierung aber darauf, dass Zivilmaschinen und keine Militärflugzeuge den Einsatz übernehmen. Hinweise darauf, dass sich einer der 90 Deutschen mit dem neuartigen Virus angesteckt hat, gibt es demnach bisher nicht.
Auch in Deutschland gibt es bisher keinen Nachweis, es wurden in den vergangenen Tagen aber einige Verdachtsfälle etwa in Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen überprüft. In der Frankfurter Uni-Klinik seien mehrere Patienten untersucht worden, teilte eine Sprecherin der Klinik am Montag mit. „Bei keinem dieser Patienten konnte bisher das neue Coronavirus nachgewiesen werden.“
Coronavirus erreicht Peking - Trump bietet China Hilfe an
Update, 21.04 Uhr: Angesichts der raschen Ausbreitung des neuartigen Lungenvirus in China hat US-Präsident Donald Trump der chinesischen Regierung Hilfe angeboten. „Wir sind in sehr enger Kommunikation mit China in Hinblick auf das Virus“, schrieb Trump am Montag per Kurznachrichtendienst Twitter. Die USA hätten China und Präsident Xi Jinping„jegliche notwendige Hilfe“ angeboten. „Unsere Experten sind außergewöhnlich!“
In Chinas Hauptstadt Peking ist einem Medienbericht zufolge erstmals ein Mensch an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie der chinesische Staatssender CCTV am Montagabend (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Weibo berichtete, war der 50-jährigeMann zuvor von einer
Reise aus Wuhan zurückgekehrt. Am vergangenen Dienstag sei er mit Symptomen der neuen
Lungenkrankheit ins Krankenhaus gegangen, einen Tag später sei das Virus bei ihm nachgewiesen worden. Am Montag habe sich der Zustand des Patienten verschlechtert. Er sei nach Atemproblemen gestorben.
Das chinesische Staatsfernsehen berichtete am Montag unter Berufung auf Behördenangaben, dass die Zahl bestätigter Infektionen landesweit auf 2744 gestiegen sei, die Zahl der Toten auf 80, weiterhin meist ältere Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Mit den rund 50 Fällen außerhalb Chinas sind inzwischen fast 2800 Fälle weltweit bestätigt.
Coronavirus in China: Rückholaktion für Deutsche in China?
Update, 13.17 Uhr: In Bayern hat es nach Angaben des Gesundheitsministeriums einen Verdachtsfall des Corona-Virus gegeben. Mutmaßlich befand sich die betroffene Person am Flughafen München.
Der Fall sei der am bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) angesiedelten „Task Force Infektiologie“ bekannt geworden. Vor der Verbreitung des Virus in Deutschland wurde bereits gewarnt. Person hatte sich nach Ministeriumsangaben zuvor in der von dem Virus besonders schwer betroffenen Metropole Wuhan in Zentralchina aufgehalten und wies Symptome einer Atemwegserkrankung auf. Mutmaßlich trat der Fall am Flughafen München auf.
Coronavirus: Frankreich und USA leiten Rückholaktion für Landsleute in China ein
Update, 11.38 Uhr: Frankreich und die USA haben bereits eine Rückholaktion für ihre Landleute in China eingeleitet. Nun erwägt auch die Bundesregierung ausreisewillige Deutsche aus China auszufliegen.
Eine mögliche Evakuierung werde in Betracht gezogen, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Montag in Berlin, teilte die Deutsche Nachrichtenagentur dpa mit. Demnach geht das Auswärtige Amt von einer zweistelligen Zahl von Deutschen in der besonders betroffenen Region aus. Der Krisenstab sei am Montagvormittag zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
In der besonders schwer betroffenen Metropole Wuhan in Zentralchina, dem Ausgangsort der Epidemie, lebten etwa 90 Deutsche, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag. Das seien „Staatsbürger, die dort leben, arbeiten, studieren, verheiratet sind“. Das Auswärtige Amt stehe mit den Deutschen dort seit Tagen regelmäßig in Kontakt. „Wir haben keine Hinweise im Moment darauf, dass Deutsche betroffen sind von der Krankheit“, sagte sie.
Coronavirus in China: Zahl der Toten steigt drastisch - Forscher mit erschreckender Entdeckung zur Übertragung
Update, 10.38 Uhr: Der Coronavirus ist mittlerweile in fast jeder Region Chinas aufgetaucht. Als weitere Maßnahme gegen die Ausbreitung kündigte die Regierung in Peking an, dass die allgemein geltenden Ferien für die Beschäftigten im Land über das laufende Neujahrsfest um drei Tage bis einschließlich Sonntag verlängert werden.
In der chinesischen Hauptstadt bleiben Schulen, Kindergärten und Universitäten sogar über das bislang geplante Ende der Ferien Mitte Februar hinaus geschlossen. Über die Feiertage des chinesischen Neujahrsfest, das nach dem traditionellen Mondkalender in der Nacht zum Samstag begangen worden war, sind mehrere hundert Millionen Menschen in ihre Heimatdörfer gereist.
Viele Fabriken sind über das Neujahrsfest wochenlang geschlossen, um den Mitarbeitern die Heimreise zum wichtigsten chinesischen Familienfest zu ermöglichen. Es wird jetzt aber befürchtet, dass sich das Virus bei der erwarteten Rückreisewelle vielleicht noch weiter ausbreiten kann. Forscher fanden heraus, dass Infizierte schon während der meist zehntägigen Inkubationszeit ansteckend sind, ohne dass sie Symptome zeigen.
Coronavirus in China: Zahl der Toten steigt drastisch - Chaos im Epizentrum
Update, 09.39 Uhr: Die Mongolei hat aus Angst vor dem Coronavirus die Grenze zum Nachbarland China geschlossen. Ab Montag sollen die Übergänge für Fußgänger und Fahrzeuge geschlossen sein. Das berichtet die mongolische Nachrichtenagentur Montsame.
Bislang gibt es demnach keine bestätigte Infektion mit der neuen Lungenkrankheit in der Mongolei. Da das Land als Nachbar Chinas jedoch einem hohen Risiko ausgesetzt sei, sollen alle Bildungseinrichtungen nach Anweisung der Regierung und des Parlaments bis zum 2. März geschlossen bleiben.
Coronavirus in China: Zahl der Toten steigt sprunghaft an - Chaos im Epizentrum der Epidemie
Update vom 27. Januar 2020, 09.37 Uhr: Die Krankenhäuser der Stadt Wuhan sind offenbar völlig überfordert. Nach offiziell unbestätigten Berichten werden Patienten zurückgewiesen, weil es nicht genug Personal und Betten gibt. Nachdem in Wuhan mit dem Bau eines Hospitals mit 1000 Betten begonnen worden war, soll ein weiteres mit 1300 Betten folgen. Das erste Hospital in Schnellbauweise soll am Montag in einer Woche erste Patienten aufnehmen, das zweite zwei Tage später.
Aus anderen Teilen Chinas wurden mehr als 1680 Ärzte und Pfleger nach Wuhan entsandt. Auch wurden 14 000 Schutzanzüge bereitgestellt. Der öffentliche Nah- und Fernverkehr, Zug- und Flugverbindungen wurden gestoppt, Ausfallstraßen gesperrt. Von Sonntag an wird auch der gewöhnliche Autoverkehr in den großen Stadtbezirken Wuhans gestoppt.
Die Regierung ordnete landesweit Kontrollen und Hygienemaßnahmen im Transportwesen an. An Flughäfen, Bahnhöfen, Busstationen und Passagierhäfen sollen Fiebermessgeräte installiert werden. Auch müssten Vorkehrungen getroffen werden, wie Infizierte isoliert oder Verdachtsfälle beobachtet werden könnten. Am Samstag stand an vielen Verkehrsknotenpunkten schon Personal, das mit Hand-Messgeräten die Temperatur von Reisenden maß.
Coronavirus: Zahl der Toten in China steigt - doch erste Behandlungserfolge gemeldet
Update vom 27. Januar 2020, 9.02 Uhr: In China sind bislang 80 Menschen nach Behördenangaben an dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Infizierten bei rund 2750. Mit drastischen Reisebeschränkungen versucht das Land die Ausbreitung des Virus zu stoppen.
In Deutschland könne das Coronavirus an den Flughäfen eingeschleppt werden. Doch nach Ansicht des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, bestehe derzeit keine Gefahr für Deutschland.
„Die Gefahr für die deutsche Bevölkerung ist sehr gering“, sagte Wieler am Montag im ZDF- „Morgenmagazin“ mit Blick auf zahlreiche Fälle in China und Einzelfälle in anderen Ländern. Deutschland sei zudem „absolut gut vorbereitet“. Wichtig sei, dass mögliche Erkrankungen sehr früh erkannt würden.
Coronavirus: Zahl der Toten in China steigt - doch erste Behandlungserfolge gemeldet
Update vom 26. Januar 2020, 17.47 Uhr: Der Coronavirus hat sich in China rasant verbreitet. Wie die dpa meldet, sind dort bereits über 50 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben, fast 2000 haben sich bislang infiziert. Doch auch wenn Experten wie Chris Whitty, Berater der britischen Regierung in Gesundheitsfragen, von einem langen Kampf gegen das Virus ausgehen, konnten in China bereits erste Behandlungserfolge gemeldet werden (siehe unten). Whitty warnte zuletzt nichtsdestotrotz: „Wir sollten das als Marathon betrachten und nicht als Sprint.“
Erste Behandlungserfolge im Kampf gegen Coronavirus
Update vom 26. Januar 2020, 17.09 Uhr: Im Kampf gegen das zunächst in China ausgebrochene Coronavirus können Ärzte der Volksrepublik nun offenbar erste Erfolge melden. Die klinischen Symptome von elf medizinischen Kräften, die sich mit dem Virus infiziert hatten, seien unter Kontrolle gebracht worden und der Zustand der Kranken habe sich verbessert, berichtet Focus Online unter Berufung auf die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Das Fieber und andere Beschwerden seien zurückgegangen und die Testergebnisse für das Virus danach negativ gewesen. Details über die Art der Behandlung sind allerdings bislang noch nicht bekannt geworden.
Coronavirus in Wuhan: Zahl der Infizierten könnte drastisch steigen
Update vom 26. Januar 2020, 15.50 Uhr: In der vom Coronavirus schwer getroffenen Metropole Wuhan könnte die Zahl der Infizierten noch drastisch steigen. Laut Zhou Xianwang, dem Bürgermeister der Stadt, gibt es aktuell noch 2700 Verdachts- und Fieberfälle, die getestet werden müssen. Bislang sind in China etwa 2000 Infektionen nachgewiesen worden - die Mehrzahl davon in Wuhan. 56 Menschen sind bislang an dem Virus gestorben.
Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass das Virus beim Verkauf von Wildtieren auf dem Huannan-Markt in Wuhan übertragen worden ist. In Proben vom Markt sei das Coronavirus nachgewiesen worden, hieß es.
Coronavirus breitet sich aus: Schulen und Universitäten in Peking geschlossen
Update, 14.50 Uhr: In Peking bleiben Kindergärten, Schulen und Universitäten aus Angst vor der Verbreitung des Coronavirus geschlossen. Nach dem Ende der Ferien zum chinesischen Neujahrsfest hätte der Betrieb an Grund- und Mittelschulen eigentlich am 16. Februar wieder aufgenommen werden sollen. An den Universitäten hätten die Vorlesungen größtenteils am 9. Februar wieder begonnen. Wie lange die Einrichtungen geschlossen bleiben sollen, ließ die Bildungskommission von Peking vorerst offen.
Coronavirus: Erster Fall in Deutschland? Untersuchungsergebnisse liegen vor
Update, 12.30 Uhr: Gibt es nun den ersten Fall des Coronavirus in Deutschland? in Berlin gibt es aktuell einen ersten Verdachtsfall in Berlin.
Coronavirus: Zahl der Toten in China steigt - beliebter Vergnügungspark aus Angst vor Ausbreitung geschlossen
Update, 10.40 Uhr: Um gegen die Verbreitung des Coronovirus vorzugehen, hat die südchinesischen Provinz Guangdong nun eine Mundschutz-Plicht an öffentlichen Orten erlassen. Diese gilt beispielsweise in Einkaufszentren, Restaurants, Parks, Museen, religiösen Stätten und im öffentlichen Verkehr. Menschen, die keine Masken tragen, soll der Zutritt verwehrt werden.
In Hongkong verriegeln zwei bekannte Vergnügungsparks nun ganz ihre Türen: Das Disneyland Hongkong und der Ocean Park haben ab dem heutigen Sonntag (26.1.) geschlossen, berichtet Welt.de. Wirtschaftlich gesehen ist das für die Vergnügungsparks eine Katastrophe - in den bevorstehenden Ferien zum chinesischen Neujahrsfest wurde mit einem Besucher-Ansturm gerechnet.
Coronavirus: Details über Verbreitung bekannt - Beunruhigende Neuigkeiten zu Ansteckungsrate
Zu der Verbreitung und Ansteckung des Virus werden immer mehr Details bekannt. Aktuell gehen Forscher davon aus, dass die Inkubationszeit hinter der Lungenkrankheit etwa zehn Tage beträgt. Die kürzeste bislang bekannte Zeitspanne sei allerdings ein Tag gewesen - die längste 14 Tage. Infizierte sind während dieser Zeit bereits ansteckend, auch wenn sie noch keine Symptome des Coronavirus zeigen.
Wie Wissenschaftler des Imperial College in London und der Universität Lancaster bestätigten, steckt jeder mit dem Virus infizierte zwei bis drei weitere Personen an, so Welt.de weiter. Wie sich die Ansteckungsrate entwickeln wird, hängt von der Wirksamkeit der Gegenmaßnahmen ab. Die Verbreitung der Krankheit könne laut der Wissenschaftler allerdings nur eingedämmt werden, wenn mindestens 60 Prozent aller Neuansteckungen verhindert werden.
Coronavirus: Zahl der Toten in China steigt - neuer Verdacht in weiterem Nachbarland von Deutschland
Update vom 26. Januar, 08.20 Uhr: Gibt es nach Funden in Frankreich nun weitere Fälle des Coronoavirus in Europa? In Wien gibt es einen ersten Verdachtsfall, berichtet die österreichische Tageszeitung Der Standard. Bei der betroffenen Person handelt es sich um eine chinesische Flugbegleiterin, die sich kürzlich in Wuhan aufgehalten hatte. Derzeit befindet sich die Frau auf der Isolierstation des Kaiser-Franz Josef-Krankenhauses in Wien. Gewissheit gibt es allerdings erst nach Abschluss aller Untersuchungen. Das kann bis zu 48 Stunden dauern, so Der Standard weiter.
In China ist die Zahl der Toten derweil auf mindestens 56 Menschen gestiegen. Auch in der Metropole Shanghai hat es den ersten Todesfall gegeben.
Coronavirus: Behörde mit Prognose für Europa - Zahl der Infizierten in China steigt drastisch
Update vom 25. Januar, 20.44 Uhr: China hat bereits drastische Maßnahmen wegen des Coronavirus ergriffen. Mehr als 40 Millionen Menschen in gut einem Dutzend Städten im Herzen des Landes wurden weitgehend von der Außenwelt abgeschottet, indem der Verkehr gestoppt wurde. Besonders betroffen ist die Elf-Millionen-Metropole Wuhan, wo das Coronavirus Ende vorigen Jahres vermutlich von einem Tiermarkt auf Menschen übersprang.
Coronavirus: Zahl der Infizierten steigt drastisch - EU-Behörde mit düsterer Prognose
Der Coronavirus hat den Sprung von China nach Europa geschafft. In Frankreich wurden drei Infizierte bestätigt. Die EU-Präventionsbehörde ECDC geht aber davon aus, dass es weitere Fälle des Coronavirus in Europa geben werde. „Zu diesem Zeitpunkt ist es wahrscheinlich, dass es mehr importierte Fälle in Europa geben wird“, teilte die im schwedischen Solna ansässige Behörde am Samstag mit. Dabei sind weiter viele Dinge, wie die Übertragung, Verlauf und Behandlung nicht komplett geklärt.
Dennoch hätten die Länder in Europa die nötigen Kapazitäten, um einen Ausbruch des Coronavirus direkt nach dem Entdecken von Fällen zu verhindern und zu kontrollieren, so die EU-Behörde weiter. Allerdings würden die Funde in Frankreich auch beweisen, dass die Mittel zur Entdeckung und Bestätigung des Virus in Frankreich funktionierten.
Auch für Deutschland gibt es eine Warnung vor dem Coronavirus. Die Charité in Berlin hat schon reagiert.
11,08 Millionen (2018) Metropole aktuell. Alles steht, nichts bewegt sich mehr.#Wuhan #coronavirus #VirusCorona #ChinaWuHan #BreakingNews #ExclusivePictures #China #SARSvirus pic.twitter.com/u8SMLbxvoq
— 》T o r T u r a ♂️ (@Tortura19) January 25, 2020
Coronavirus: Zahl der Infizierten in China steigt drastisch - Details zu Erkrankten in Europa veröffentlicht
Mittlerweile ist die Zahl der in China mit dem Coronavirus infizierten Personen auf ganze 1372 gestiegen. Innerhalb von wenigen Tagen ist die Zahl der an dem Virus Erkrankten damit um 400 Menschen gestiegen. Laut der Aufstellung gibt es in Hongkong, Taiwan und Macao zehn weitere Erkrankungen. Weltweit kommen demnach außerdem rund 30 bestätigte Fälle hinzu.
Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit der Lungenerkrankung liegt aber weiterhin bei 41. Das teilte das chinesiche Staatsfernsehen am Samstagabend mit. 39 der Toten stammen aus der von dem Coronavirus stark betroffenen Region Hubei. Dort liegt auch die Metropole Wuhan. Hier soll der Virus sich von einem Wildtiermarkt aus verbreitet haben.
Coronavirus in China: Übertragung durch Giftschlangen?
Nach Angaben eines chinesischen Forscherteams soll der Coronavirus* dort von zwei Giftschlangen an den Menschen übertragen worden sein. Diese Aussage nannte ein Virologe gegenüber ntv aber unwahrscheinlich. Experten würden ein Säugetier als Überträger vermuten, erklärte er weiter.
Coronavirus breitet sich aus: China schottet Gebiete ab - drastische Reaktion
Auch nach Europa hat es der Coronavirus mittlerweile geschafft. Trotz des weitgehenden Verkehrsstopps in China. In Wuhan wurde sogar der Autoverkehr weitgehend eingestellt. Wie das Staatsfernsehen am Samstag unter Hinweis auf die Krisenzentrale in Wuhan berichtete, werden die größeren Bezirke der Elf-Millionen-Stadt von Sonntag an für Fahrzeuge geschlossen.
Coronavirus in Europa: Details zu Infizierten in Frankreich
Drei am Coronavirus erkrankte Personen sind nun in Frankreich entdeckt worden. Diese sind aber offenbar nicht schwer erkrankt. Dem Paar, das im Pariser Krankenhaus Bichat wegen der Lungenkrankheit behandelt werde, gehe es gut, erklärten Ärzte am Samstag bei einer Pressekonferenz. Einer von ihnen habe noch etwas Fieber. Der 31-jährige Mann und seine 30 Jahre alte Frau waren demnach am 18. Januar von einem Aufenthalt in Wuhan in Frankreich angekommen.
Auch dem dritten Patienten in Frankreich, der in einer Klinik in Bordeaux behandelt wird, gehe es soweit gut, sagte der Bürgermeister der südwestfranzösischen Stadt, Nicolas Florian, am Samstag. Der 48-jährige Franzose chinesischer Herkunft sei im Weingeschäft tätig und reise zwischen Frankreich und China hin und her, präzisierte der Politiker.
Coronavirus auch in Australien: Vier Fälle bestätigt
Zwischen 10 und 15 Personen, die mit ihm seit seiner Rückkehr nach Frankreich in Kontakt gewesen seien, habe man identifiziert und informiert, so der Bürgermeister. In Bordeaux wurden aufgrund des Gesundheitsrisikos die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr an diesem Sonntag abgesagt.
In Australien wurden bis Samstag vier Fälle bestätigt. Drei Männer im Alter zwischen 35 und 53 Jahren waren kürzlich aus Wuhan nach Sydney zurückgekehrt, wie die Gesundheitsbehörden des Staates New South Wales mitteilten. Vorher war das Virus bei einem Mann in Melbourne nachgewiesen worden. Infektionen wurden bislang auch aus den USA, Japan, Südkorea, Thailand, Vietnam, Singapur und Taiwan gemeldet.
Der chinesische Staats- und Regierungschef Xi Jingpin hat am Samstag ein Krisentreffen wegen der Krankheit in Peking einberufen. Ziel sei es das Virus einzudämmen und zu kontrollieren. Man sprach von einer Epidemie.
Der Coronavirus ist in der Landeshauptstadt angekommen. Vier Fälle sind bekannt. Bei vielen Bürgern geht jetzt die Angst um. (tz.de*)
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dpa/rjs
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2020-01-29 09:42:00Z
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