
Beim Karneval in Volkmarsen (Hessen) bei Kassel ist ein Autofahrer absichtlich in die Zuschauermenge gerast. Nun ist die Opferzahl nochmals gestiegen. Der Live-Ticker.
- Autofahrer fährt bei Rosenmontagsumzug an Karneval in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) in Hessen in Menschenmenge
- 30 Verletzte wurden in der Stadt in der Nähe von Kassel gemeldet, sieben davon schwer
- Laut Polizei wurde der 29-jährige Fahrer des Pkws festgenommen
- Er soll aus der hessischen Kleinstadt Volkmarsen stammen und vorsätzlich gehandelt haben
08.39 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval in Volkmarsen (Hessen) will die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Vormittag Details zu den Opfern nennen. Die Polizei Nordhessen gab via Twitter schon bekannt, dass sich aktuell 35 Personen in stationärer Behandlung befinden. Weitere 17 konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Damit ist die Zahl der Opfer nun noch einmal auf 52 gestiegen. Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder.
Aktuell befinden sich noch 35 Personen in stationärer Behandlung im KH.
Weitere 17 wurden ambulant behandelt & konnten das KH bereits verlassen.
Unter den Opfern befinden sich auch 18 Kinder.
Das Motiv des Täters ist noch unklar. Die Ermittlungen laufen weiterhin.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 25, 2020
Laut Medienberichten soll am Montagabend ein Sondereinsatzkommande (SEK) die Wohnung des 29-jährigen Autofahrers in Volkmarsen (Hessen) surchsucht haben. Die Bild-Zeitung berichtet außerdem, dass der Mann derzeit mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus liegen soll und so lange nicht vernommen wird, bis sich sein Zustand bessert.
06.31 Uhr: Noch ist nicht bekannt, warum der 29-jährige Autofahrer am Montagnachmittag (24.02.2020) in der Kleinstadt Volkmarsen beim Karneval-Rosenmontagszug in die Zuschauermenge raste. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat liegen laut der Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft bislang nicht vor.
Wie die Deutsche-Presseagentur (dpa) aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll der Mann den Behörden nicht als Extremist bekannt gewesen sein. Laut Polizei war er jedoch bereits in der Vergangenheit durch Beleidigung, Hausfriedensbruch und Nötigung aufgefallen.
Volkmarsen: Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikt - Viele Kinder unter Verletzten
21.55 Uhr: Rund ein Drittel der etwa 30 Opfer des Vorfalls beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen in Hessen sind Kinder. Das teilt der hessische Innenminister Peter Beuth mit. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 29-Jähriger ist verdächtig, mit dem Auto bei der Veranstaltung zu Karneval in der Nähe von Kassel in eine Menschenmenge gerast zu sin - mit voller Absicht. Es wurden 30 Menschen dabei teils schwer verletzt.
Zum Motiv könne man noch nichts sagen, teilte Alexander Badle als Sprecher der Behörde mit: „Wir ermitteln in alle Richtungen“. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat in Volkmarsen liegen wohl nicht vor. Das hessische Innenministerium schließt einen Anschlag nicht aus.
Medien- und Augenzeugenberichten, wonach der Tatverdächtige stark alkoholisiert war, konnten die Ermittler zunächst nicht bestätigen.
Volkmarsen bei Kassel: Auto rast bei Rosenmontagszug bei Karneval in Menschenmenge - Stadt unter Schock
21.37 Uhr: Volkmarsen in Schockstarre: Nachdem ein Mann mit einem Auto in eine Zuschauermenge beim Rosenmontagsumzug gefahren ist, bestimmen vor allem Wut und Ratlosigkeit die Gefühle in Volkmarsen.
21. 14 Uhr: Innenminister Peter Beuth (CDU) traf am Abend in Volkmarsen ein. „Es ist eine schreckliche Tat, die an Menschen begangen wurde, die einfach nur Karneval feiern wollten“, sagte Beuth.
20.45 Uhr: In Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat es nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill eine zweite Festnahme gegeben. Noch sei unklar, ob der Festgenommene als Tatverdächtiger gelte oder ein Zeuge sei. Oberstaatsanwalt Alexander Badle wollte sich nicht zur Festnahme äußern. In der Kleinstadt in Nordhessen war ein Autofahrer in eine Menschenmenge gerast, die an Karneval den Rosenmontagszug verfolgte. Es gibt 30 Verletzte, einige davon sind schwerstverletzt. Zudem waren Kindern unter den Opfern.
Volkmarsen: Angela Merkel wünscht Verletzten baldige Genesung
20.38 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer den Verletzten des Zwischenfalls in Volkmarsen bei Kassel (Hessen) baldige Genesung gewünscht.
„Meine Gedanken sind bei den Verletzten von Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte“, zitierte Demmer Merkel bei Twitter.
Kanzlerin #Merkel: "Meine Gedanken sind bei den Verletzten von #Volkmarsen und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen baldige und vollständige Genesung. Einen herzlichen Dank an die Polizei und alle medizinischen Einsatzkräfte."
— Ulrike Demmer (@UlrikeDemmer) February 24, 2020
18.59 Uhr: Immer mehr Details über den Autofahrer, der im hessischen Volkmarsen (nahe Kassel) beim Rosenmontagszug an Karneval mehrere Menschen verletzt hat, werden bekannt. Laut Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt soll der 29-Jährige selbst aus der Kleinstadt Volkmarsen kommen.
Aufgrund von Verletzungen, die sich auch der Mann bei der Tat zugezogen hat, befindet er sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Deshalb sei er nicht vernehmungsfähig. Sobald es sein Zustand zulässt, soll er dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Bei Karneval 2020 in Volkmarsen in Zuschauermenge gefahren - Große Betroffenheit
18.45 Uhr: Nach der schrecklichen Tat beim Karneval-Rosenmontagszug in Volkmarsen (Hessen) zeigen sich auch der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Landrat des Kreises Waldeck-Frankenberg, Dr. Reinhard Kubat, tief betroffen. „Ich bin schockiert über diese schlimme Tat, durch die viele unschuldige Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind. Ich bin mit meinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden und wünsche allen eine schnelle und vollständige Genesung", sagte Bouffier.
Landrat Kubat, war zum Tatzeitpunkt selbst in Volksmarsen anwesend. „Das ist ein schreckliches Ereignis, das nicht nur mich zutiefst entsetzt. Wir wünschen allen Verletzten eine schnelle und vollständige Genesung und setzen vollstes Vertrauen in die Aufklärungsarbeit der Polizei.“
Unsere Gedanken sind bei den Verletzten von #Volkmarsen. Wir hoffen, dass alle gut und zügig wieder genesen. Ihnen, ihren Angehörigen und allen, die bei dem #Rosenmontagszug waren, ganz viel Kraft. Und von Herzen danke den Einsatzkräften vor Ort.
— Heiko Maas (@HeikoMaas) February 24, 2020
Volkmarsen (Hessen): Unglück bei Rosenmontagsumzug - 30 Verletzte
18.25 Uhr: Bei dem Zwischenfall in Volkmarsen, bei dem ein Autofahrer absichtlich in eine Zuschauermenge eines Rosenmontagsumzugs gefahren ist, steht nun die Zahl der Verletzten fest. Wie Frankfurts Polizeipräsident Gerhard Bereswill sagte, soll es 30 Verletzte gegeben haben, sieben davon schwer. Unter den Opfern seien auch Kinder.
Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Zum Motiv könne derzeit jedoch noch nichts gesagt werden. "Wir ermitteln in alle Richtungen." Die nordhessische Stadt Volkmarsen (Nahe Kassel) ist nach dem Unglück geschockt und betroffen, wie der Bürgermeister Hartmut Linnekugel (parteilos) sagte. Laut Spiegel Online soll der Autofahrer, der in die Menge raste, stark alkoholisiert gewesen sein.
18.01 Uhr: Nach dem Drama an Karneval beim Rosenmontagszug in Volkmarsen bei Kassel in Hessen hat die Polizei auch ein Betroffeneninformationszentrum (BIZ) eingerichtet, bei dem Betroffene und Angehörige direkt gesicherte Informationen und Unterstützung erhalten. Das Zentrum befindet sich im Rathaus Volkmarsen, im Steinweg 29.
Volkmarsen (Hessen): Zwischenfall bei Rosenmontagszug zu Karneval 2020 bei Kassel - Hinweisportal eingerichtet
17.33 Uhr: Nach dem schrecklichen Vorfall in Volkmarsen, bei dem Autofahrer in eine Menschenmenge bei einem Karneval-Rosenmontagszug gerast ist, hat die Polizei Nordhessen ein Hinweisportal eingerichtet.
Ein Hinweisportal für Bilder oder Videos der Tat wurde eingerichtet: https://t.co/C877RNL19C
Verbreiten Sie keine Aufnahmen davon in den Sozialen Medien.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 24, 2020
17.16 Uhr: Wie nun ein Sprecher des hessischen Innenministeriums mitteilte, ist der bereits festgenommene 29-jährige Autofahrer zurzeit nicht vernehmungsfähig. "Aufgrund der Situation vor Ort kann ein Anschlag gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden", heißt es weiter in der Mitteilung. Die Polizeipräsenz sei nach dem Auto-Angriff auf die in Volkmarsen in der Nähe von Kassel in ganz Hessen verstärkt worden.
Drama am Rosenmontag: Autofahrer fährt in Volkmarsen bei Kassel in Menschenmenge - Er soll vorsätzlich gehandelt haben
17.10 Uhr: Henning Hinn vom Polizeipräsidium Nordhessen bestätigt, dass es sich bei dem Fahrer um einen 29-Jährigen aus der Region um Volkmarsen (Hessen) handelt. Ebenfalls bestätigt er, dass der Mann vorsätzlich in die Menge am Rosenmontagszug gefahren ist. Die Menschen hatten das Treiben zu Karneval in der Kleinstadt bei Kassel in Nordhessen beobachtet. Von einem Anschlag spricht er noch nicht.
Die Zahl der Opfer hat sich mittlerweile erhöht. Es sollen mehrere Dutzend verletzt sein, einige davon schwer. Auch Kinder sind unter den Verletzten in Volkmarsen.
17.08 Uhr: Der Autofahrer, der in Volkmarsen beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge fuhr und dabei mehrere Menschen verletzte, soll deutscher Staatsbürger sein. Das erfuhr die Deutschen Presse-Agentur am Montag aus Sicherheitskreisen.
Unglück bei Karneval 2020 an Rosenmontag in Volkmarsen (Hessen) - Verletzte werden versorgt, Spurensicherung läuft
16.47 Uhr: In der nahe am Unfallort in Volkmarsen gelegenen Burg-Apotheke werden laut Aussage unseres Reporters aktuell leicht verletzte Menschen versorgt. Die Polizei richtet außerdem ein Lagezentrum ein, die Spurensicherung läuft. Auch Notfallseelsorger sind vor Ort und kümmern sich um die Menschen, vor allem um die Kinder.
Am Dienstagabend (25.02.2020) um 18 Uhr ist in St. Marien ein ökumenischer Gottesdienst in der nordhessischen Stadt in der Nähe von Kassel geplant.
16.40 Uhr: Wie die Polizei Westhessen nun auf Twitter mitteilte, werden nach dem Vorfall in Volkmarsen alle Fastnachtsumzüge zu Karneval 2020 in Hessen vorsichtshalber abgebrochen.
In #Volkmarsen Nordhessen ist ein PKW in den dortigen Fastnachtsumzug gefahren.
Alle in Hessen stattfindenen Fastnachtsumzüge werden daraufhin vorsichtshalber abgebrochen. Dies gilt auch für den ohnehin fast beendeten Umzug in #Kiedrich.Danke für euer Verständnis! pic.twitter.com/9NeKHJDni7
— Polizei Westhessen (@Polizei_WH) February 24, 2020
In Volkmarsen (Hessen) ist am Montagnachmittag ein Autofahrer beim Rosenmontagsumzug in die Zuschauermenge gefahren. Volkmarsen ist eine Kleinstadt im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg mit rund 6800 Einwohnern. Sie ist rund 30 Kilometer von Kassel entfernt.
Volkmarsen: Autofahrer fährt in Zuschauermenge - Hintergründe noch unklar
16.23 Uhr: Nachdem ein Autofahrer bei einem Rosenmontagsumzug zu Karneval in Volkmarsen in die Zuschauermenge gefahren ist, hat die Polizei noch keine Erkenntnisse über die Hintergründe. "Ob es sich um einen medizinischen Notfall handelt oder ein technisches Versagen ist oder ob schlimmstenfalls Absicht dahinter steckt, dazu können wir leider gar nichts sagen", sagte laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ein Polizeisprecher am Montag in Kassel.
Mehrere Menschen wurden bei dem Zwischenfall in Volkmarsen bei Kassel verletzt, Tote habe es nicht gegeben, sagte der Polizeisprecher weiter. Der Autofahrer wurde festgenommen und soll nun befragt werden. Weder zu seiner noch zur Identität der Opfer wurden Angaben gemacht.
Eine Person ist mit einem Pkw in den #Rosenmontagsumzug in #Volkmarsen gefahren.
Der Fahrer wurde festgenommen.
Wir sind mit einem großen Aufgebot vor Ort. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen.
Sobald gesicherte Informationen vorliegen, veröffentlichen wir diese hier.
— Polizei Nordhessen (@Polizei_NH) February 24, 2020
Zwischenfall bei Rosenmontagszug in Volkmarsen: Zeugen berichten
15.42 Uhr: Ob der Fahrer absichtlich in die Menschenmenge gefahren ist, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Allerdings haben Zeugen geschildert, dass der Fahrer die Absperrung am Rosenmontagsumzug zu Karneval umgangen hat und dann mit Vollgas auf die Menschenmenge zugerast ist.
Die Zeugen hatten den Eindruck, dass der Fahrer es vor allem auf Kinder abgesehen hatte, das ist allerdings ebenfalls noch nicht bestätigt.
Drama in Volkmarsen - Auto rast bei Rosenmontagsumzug in Menschenmenge
Volkmarsen: Autofahrer bei Rosenmontagszug in Zuschauermenge gefahren
15.36 Uhr: Der Bürgermeister von Volkmarsen, Hartmut Linnekugel, und Landrat Dr. Reinhard Kubat, sind vor Ort. Der Stadtbrandinspektor, Kai Wiebusch, war mit mehreren Feuerwehrleuten beim Karnevalsumzug dabei und hat sofort die Koordination übernommen.
+++EIL+++ Im nordhessischen #Volkmarsen ist ein Autofahrer in einen Karnevalsumzug gefahren und hat mehrere Menschen verletzt. Das teilte die Polizei mit.https://t.co/R9yzesME4z
— ZDF heute (@ZDFheute) February 24, 2020
Es sind dutzende Notfallsanitäter und Notärzte vor Ort in der Kleinstadt bei Kassel, immer mehr Einsatzfahrzeuge rücken an. Ein Hubschrauber ist mittlerweile auch gelandet. Die Polizei hat alles abgesperrt, Zeugen werden befragt.
Volkmarsen (Hessen): Autofahrer rast bei Rosenmontagsumzug in Menge - Mehrere Verletzte
15.30 Uhr: Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ist ein Auto in die Menge gefahren. Nach ersten Meldungen der Waldeckischen Landeszeitung (WLZ) gab es mehrere Verletzte. Die Polizei ist mit einem großen Aufgebot vor Ort. Der Fahrer des Pkw ist laut Polizei festgenommen worden. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.
Volkmarsen - Bei einem Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) bei Kassel in Nordhessen ist der Fahrer eines silberfarbenen Mercedes Kombi am Montagnachmittag (24.02.2020) in die Zuschauermenge gefahren. Zwischen Steinweg und Rewe-Markt, wo der Umzug war, standen dichtgedrängt die Menschen, als der Mann durch die Absperrung auf die Menschen zufuhr.
Nach ersten Zeugenaussagen liegen mindestens 15 Verletzte auf der Straße, darunter auch Kleinkinder. Dutzende Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr sind vor Ort. Ein Hubschrauber ist angefordert. Schock und Fassungslosigkeit in Volkmarsen.
Wir berichten nach.
red (mit dpa)
Rubriklistenbild: © Lutz Benseler
2020-02-25 07:56:00Z
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