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Der Pegel lag in Trier am Dienstagmorgen bei gut 8,60 Metern - das sind mehr als fünf Meter über normal. Im Laufe des Tages sollte der Scheitelpunkt erreicht werden: Danach seien sinkende Pegelstände vorhergesagt, sagte ein Sprecher des Hochwassermeldezentrums Rheinland-Pfalz. Am Montagabend hatte der Pegelstand noch bei 6,95 Metern gelegen. Die Schifffahrt ist eingestellt.
Bundes- und Landstraßen gesperrt
Vor allem der Landkreis Trier-Saarburg ist laut Feuerwehr und Polizei von Überflutungen betroffen. Bundes- und Landstraßen seien dort zurzeit gesperrt. In Konz-Oberemmel sei ein Weiher über die Ufer getreten, sodass Wasser ein Haus geflutet habe. Die Einwohner mussten von der Feuerwehr gerettet werden.
Der Ortskern der Gemeinde Aach sei in der Nacht von einem Bach überschwemmt worden. Die Ortsdurchfahrt Hetzerath im Kreis Bernkastel-Wittlich sei ebenfalls derzeit nicht befahrbar. Das Wasser stand dort nach Angaben der Polizei mehr als einen halben Meter hoch. Auch in der Stadt Trier gab es zahlreiche Einsätze. In mehreren Stadtteilen liefen Keller voll, Straßen wurden überflutet. Insgesamt waren 440 Einsatzkräfte in der Nacht im Einsatz.
Schutzmauern werden aufgebaut
In Zell im Kreis Cochem-Zell bereiten sich die Einwohner auf Überflutungen vor. Zwischenzeitlich könnten in Zell 8,90 Meter erreicht werden. Die Hochwasserschutzmauer hält nach Angaben der Verbandsgemeindeverwaltung bis etwa 8,70 Meter.
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Die Koblenzer Feuerwehr baut am Dienstagmorgen die mobile Hochwasserschutzwand in Wallersheim und Neuendorf auf. Die Polizei in Cochem befürchtet, dass bei weiter ansteigenden Wasserständen im Laufe des Tages die B49 bei Moselkern überspült werden könnte.
Überflutung von Straßen
Bereits am Montag waren einige Straßen an der Mittelmosel wegen Überflutung bereits gesperrt worden. Das betrifft die Kreisstraße 65 zwischen Kövenig und Reil sowie die L192 Ortsdurchfahrt Enkirch. Ebenfalls gesperrt wurden die B53 zwischen der Zeltinger Brücke und der Brücke in Lösnich sowie die K 143 zwischen Lieser und Kesten gesperrt.
Grund für die steigenden Pegelstände sind vor allem starke Niederschläge in Frankreich in den Vogesen, wo die Mosel entspringt. Die Mosel mündet bei Koblenz in den Rhein. Nach und nach werde der Wasserstand nun überall an der Mosel steigen, sagte der Sprecher des Meldezentrums am Montag.
Nahe erreicht Meldehöhe
Auch in anderen Teilen von Rheinland-Pfalz sorgten Unwetter für Probleme. Wegen des drohenden Abbruchs eines Hangs sei die Bundesstraße 49 zwischen Kondertal und Dieblich (Landkreis Mayen-Koblenz) für den Vormittag gesperrt, sagte ein Polizeisprecher.
In Bad Kreuznach reichte das schlammig-braune Wasser der Nahe am Montag an vielen Stellen schon fast an die Hochwasserschutzwände heran. Die waren vom Bauhof der Stadt bereits Ende des vergangenen Jahres aufgestellt worden.
2020-02-04 10:25:26Z
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